Ausgangssituation und Zielsetzung
| Fertigungsprozess Strahlschmelzen | ||||
Auf dem Weg zu hoher Produktivität und Wohlstand am Standort Deutschland sind flexible Verfahren für die Fertigung kundenindividueller Produkte entscheidend. Grundlegend verschieben sich die Anforderungen immer mehr in Richtung kurzer Fertigungszeiten und durchgängiger Schnittstellen zwischen Konstruktion und Fertigung, um eine kurze time-to-success zu gewährleisten. Neuartige Schichtbauverfahren liefern unter diesem Aspekt einen hohen Beitrag zur Flexibilisierung der Fertigungstechnik. Mit Hilfe der Verfahren lassen sich komplexe funktionale Bauteile sowie qualitativ hochwertige Werkzeugformen in kurzer Zeit und ohne aufwändige CAD-CAM-Schnittstellen umsetzen. Daher ist es nicht überraschend, dass die Anlagenhersteller dieser Systeme in den letzten Jahren ein hohes Marktwachstum verzeichnen konnten. |
(Quelle: ConceptLaser GmbH) |
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| Fertigungsbedingte Rissbildung | ||||
Doch der Einsatz der Verfahren ist nicht nur mit Vorteilen verbunden. So fehlt aktuell das Prozesswissen, um eine durchgängige first-time-right-Fertigung ohne zusätzliche Vorversuche zu realisieren. Daher liefert die Prozess-Struktur-Simulation auf der Basis der Finite-Elemente-Methode (FEM), die im Rahmen des Verbundprojekts SIMUSINT entwickelt wird, einen wertvollen Beitrag zur Produktivitätssteigerung bei der generativen Fertigung. Übergeordnet trägt der Ansatz zu einer erhöhten Ressourceneffizienz bei, da zahlreiche zeit- und kostenaufwändige Versuchsreihen direkt am Simulationsrechner durchgeführt werden können. Innerhalb des Projektkonsortiums arbeitet das iwb Anwenderzentrum der TU München eng mit den Anlagenherstellern EOS GmbH, MTT Technologies Group und ConceptLaser GmbH sowie dem Simulationsdienstleister CADFEM GmbH zusammen. Für die Validierung der Simulation zeigen sich die BMW Group sowie die FESTO AG & Co. KG verantwortlich. |
(Quelle: Festo AG & Co. KG) |
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